Titan
Es gab eine Zeit, als die Götter sich vom Angesicht der Erde abwandten und sich um eigene Belange kümmerten. In dieser Zeit begann der Aufstieg jener mächtigen Wesen, die eines Tages bereit sein sollten, die Götter selbst herauszufordern, es war die Zeit der Titanen.
Mit der Neuauflage des Brettspiels Titan wird die Rückkehr eines weiteren Klassikers von Avalon Hill gefeiert, der über 20 Jahre lang nur in eingeschworenen Spielerunden zu finden war. Selten wurde ein Brettspiel so hoch am Gebrauchtmarkt gehandelt wie dieses, und selten hatte ein Spiel eine so treue Fangemeinde.
Überblick
| Spieleranzahl | 2 - 6 | |
| Spieldauer | 2:00 - 6:00 Std. | |
| Alter | ab 12 Jahre | |
| Autor | Jason B. Allister, David A. Trampier | |
| Verlag | Valley Games | |
|   | Deutsch | Englisch |
|---|---|---|
| Art.Nr. | HE070 | VA004 |
| EAN | 4015566010499 | |
| Empf. Verkaufspreis | 49,90 € | 69,95 € |
| Veröffentlichung | Juli 2012 | 2008 |
Bei Titan geht es den alten Zwist der Mächtigen. Gewaltige Titanenlords streben nach der alleinigen Herrschaft über die Lande und rekrutieren bei ihren Streifzügen Armeen von mystischen Kreaturen, um sich im rechten Moment auf ihre Gegner zu stürzen. Titan besteht aus 2 grundsätzlichen Spielelementen, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Das Rekrutieren und der Konflikt. Beim Rekrutieren ziehen die Armeen des Titanen über das eigenwillige Spielbrett, das einem bei der Bewegung seine Grenzen aufzeigt, und andererseits aber auch andere Spieler in die eigene Nähe treiben kann. Ziel der Rekrutierung ist es, die möglichst besten Einheiten aus den Gebieten zu rekrutieren. Da Einheiten jedoch in ihrer Fähigkeit Truppen aufzunehmen eingeschränkt sind, und zugleich auch hochwertige Einheiten nur von Kreaturen gleicher Stärke rekrutiert werden können, ergibt sich hierbei schon eine entscheidende taktische Komponente des Spiels. Wie teilt man seine Armeen, so dass sie beste Chancen haben, möglichst hochwertige Einheiten zu bekommen? In der Bewegungsphase kommt es zum Kampf, wenn eine Armee auf eine andere zieht, dann ist es vorbei mit dem fröhlichen Truppen anwerben. In der Kampfphase kommt es nach einem kleinen diplomatischen Vorgeplänkel und der Entscheidung, ob jemand freiwillig aufgibt, dann zum Kampf. Hierbei setzen die Einheiten dann ihr Potential in Stärke, Geschick und Spezialfähigkeiten frei.
Kurz und gut ist Titan ein Spiel, bei dem es um eine gute Übersicht auf dem Spielplan, einen guten Plan zur eigenen Entwicklung und auch einen Hauch Diplomatie geht. Denn nicht jede Armee, die stark wirkt, ist es auch. Armeen ziehen verdeckt umher und werden nur beim Konflikt offenbart.
Wer Titan kennt, der weiß, worauf er sich einläßt. Ein Spiel kann durchaus richtig lange dauern, wenn die Spieler pausenlos hochrüsten und nicht den Mut finden, den feindlichen Titanen anzugreifen (der über das Ausscheiden aus dem Spiel entscheidet). Doch wer Titan spielt, wie es gedacht ist, und überraschend und gezielt seine Möglichkeiten ausschöpft, der wird am Ende der wahre Titan am Spieltisch sein.







